7 Jira-Alternativen
Issue-Tracking, das zur Arbeitsweise Ihres Teams passt.
Von schlanken Trackern bis zu Open-Source-Suiten: Wir zeigen, wo jedes Tool läuft, was es wirklich gut kann und wo seine Grenze liegt. Das gilt auch für unser eigenes Produkt. Es steht auf der Liste und ist klar gekennzeichnet.
Redaktionell aktualisiert: 1. November 2026
Was soll Ihr nächstes Tool besser machen?
Jira erfasst alles. Damit hat es sich durchgesetzt – und genau das stört viele Teams. Arbeitsabläufe mit einem Dutzend Status, Pflichtfelder, die niemand bewusst angelegt hat, und ein Board, an das sich nur der Jira-Admin traut. Über die eigentliche Arbeit sprechen die Teams derweil ganz woanders.
Wir vergleichen sieben echte Alternativen, von schlanken Trackern bis zu Open-Source-Suiten. Eine davon ist unser eigenes Produkt. Das steht auf der Karte, und auch dort nennen wir eine ehrliche Einschränkung – wie bei allen anderen.
Unterschiedliche Tools für unterschiedliche Aufgaben
Klären Sie Ihre Anforderungen und vergleichen Sie dann die Unterschiede.
Vergleich auf einen Blick
| Die Optionen im Überblick | Ideal für | Was Sie prüfen sollten |
|---|---|---|
| Linear | Software-Teams, die einen schnellen, fokussierten Tracker wollen und seine Vorgaben akzeptieren. | Für Software-Teams gebaut. Teams außerhalb der Entwicklung finden sich weniger leicht zurecht. Eine Self-Hosting-Version gibt es nicht. |
| OpenProject | Organisationen, die klassisches Projektmanagement auf eigener Infrastruktur brauchen. | Es fühlt sich eher nach klassischem Projektmanagement an als nach einem modernen, schlanken Tracker. Einige Funktionen gibt es nur in der Enterprise-Edition. |
| ClickUp | Teams, die mit einem SaaS-Tool möglichst viele Anwendungsfälle abdecken wollen. | Die vielen Funktionen haben ihren Preis: Die Oberfläche kann überfordern. Wer sie bändigen will, braucht viel Disziplin bei der Konfiguration. |
| Asana | Marketing, Operations und gemischte Teams mit vielen Projekten über Abteilungen hinweg. | Kein Self-Hosting. Und das Gespräch findet weiter woanders statt – die meisten Teams nutzen zusätzlich ein Chat-Tool. |
| monday.com | Teams, die ihren Prozess lieber selbst visuell gestalten, als einen festen Tracker zu übernehmen. | Flexibilität kostet Arbeit: Jemand muss die Boards bauen und pflegen. Außerdem verteilen sich die Funktionen auf verschiedene Preisstufen. |
| PolybaseUnser Produkt | Teams, die nur einen Bruchteil von Jira nutzen und Aufgaben dort wollen, wo sie über die Arbeit sprechen. | Bewusst ein schlankerer Tracker: Sprints mit Burndown-Berichten, Schätzungen, Unteraufgaben und Blockierungen sind dabei. Portfolios und Kapazitätsplanung fehlen. Für Release-Management im großen Stil kann ein eigener Issue-Tracker weiter sinnvoll sein. |
| Trello | Kleine Teams und einfache Pipelines, denen ein gemeinsames Board wirklich genügt. | Timeline-, Dashboard- und Workspace-Ansichten gibt es erst ab dem Premium- oder Enterprise-Tarif. Prüfen Sie den nötigen Tarif. Und klären Sie, ob dessen Portfolio-, Abhängigkeits- und Berichtsfunktionen für Ihre Abläufe reichen. |
Die sieben Kandidaten.
- Produktwebsite
Linear
Der schnelle Issue-Tracker mit klaren Vorgaben
Linear ist ein gehosteter Issue-Tracker für Software- und Produktteams. Er bietet Tastaturnavigation, Cycles, Projekte und Roadmaps. Der fest vorgegebene Arbeitsablauf passt zu Teams, die einen fokussierten Tracker wollen. Testen Sie ihn mit Ihrer eigenen Vorgangsstruktur und Ihren Reporting-Anforderungen.
- Ideal für
- Software-Teams, die einen schnellen, fokussierten Tracker wollen und seine Vorgaben akzeptieren.
- Bereitstellung
- Nur SaaS.
- Was Sie prüfen sollten
- Für Software-Teams gebaut. Teams außerhalb der Entwicklung finden sich weniger leicht zurecht. Eine Self-Hosting-Version gibt es nicht.
- Produktwebsite
OpenProject
Open-Source-Projektmanagement auf Ihren Servern
OpenProject ist eine ausgereifte Open-Source-Suite eines Berliner Unternehmens. Sie bietet Arbeitspakete, Gantt-Diagramme, agile Boards und Zeiterfassung – alles auch per Self-Hosting. Neben der kostenlosen Community-Edition gibt es eine kostenpflichtige Enterprise-Edition. Wo Datenhoheit zählt, ist OpenProject verbreitet.
- Ideal für
- Organisationen, die klassisches Projektmanagement auf eigener Infrastruktur brauchen.
- Bereitstellung
- Self-Hosting (Community oder Enterprise) oder Cloud des Herstellers.
- Was Sie prüfen sollten
- Es fühlt sich eher nach klassischem Projektmanagement an als nach einem modernen, schlanken Tracker. Einige Funktionen gibt es nur in der Enterprise-Edition.
- Produktwebsite
ClickUp
Die Alles-App für die Arbeit
ClickUp bündelt Aufgaben, Dokumente, Whiteboards, Ziele und Chat in einem gehosteten Workspace. Vergleichen Sie Funktionen, Nutzungsgrenzen und Add-ons im Tarif, den Sie tatsächlich kaufen würden. Eine lange Funktionsliste heißt nicht, dass sich das Tool für jedes Team mehr lohnt.
- Ideal für
- Teams, die mit einem SaaS-Tool möglichst viele Anwendungsfälle abdecken wollen.
- Bereitstellung
- Nur SaaS.
- Was Sie prüfen sollten
- Die vielen Funktionen haben ihren Preis: Die Oberfläche kann überfordern. Wer sie bändigen will, braucht viel Disziplin bei der Konfiguration.
- Produktwebsite
Asana
Ausgereiftes Work-Management für alle Teams
Asana ist eine ausgereifte Work-Management-Plattform mit Listen-, Board- und Timeline-Ansicht. Höhere Tarife bringen Portfolios und Ziele mit. Seine Stärke ist die Abstimmung zwischen Teams, weit über die Entwicklung hinaus.
- Ideal für
- Marketing, Operations und gemischte Teams mit vielen Projekten über Abteilungen hinweg.
- Bereitstellung
- Nur SaaS.
- Was Sie prüfen sollten
- Kein Self-Hosting. Und das Gespräch findet weiter woanders statt – die meisten Teams nutzen zusätzlich ein Chat-Tool.
- Produktwebsite
monday.com
Das bunte Work OS zum Selberbauen
monday.com ist ein flexibles „Work OS“. Aus bunten Boards, Automatisierungen und Dashboards bauen Sie fast jeden Prozess – von CRM-ähnlichen Pipelines bis zu Sprint-Boards. Viele Vorlagen erleichtern den Einstieg.
- Ideal für
- Teams, die ihren Prozess lieber selbst visuell gestalten, als einen festen Tracker zu übernehmen.
- Bereitstellung
- Nur SaaS.
- Was Sie prüfen sollten
- Flexibilität kostet Arbeit: Jemand muss die Boards bauen und pflegen. Außerdem verteilen sich die Funktionen auf verschiedene Preisstufen.
- Produktwebsite
Polybase
Unser ProduktDer souveräne Workspace für Teams
In Polybase stehen Kanban-Boards direkt neben dem Gespräch. Listen-, Board- und Timeline-Ansicht liegen im selben Workspace wie Chat, Anrufe und Dokumente. Mit einem Klick wird aus einer Nachricht eine Aufgabe, die Sie nachverfolgen. Die GitHub-Automatisierung verknüpft PRs, Branches und Commits mit Aufgaben und setzt den Status, sobald ein PR geöffnet oder gemergt wird. Polybase läuft in unserer EU-Cloud oder auf Ihren eigenen Servern.
Offen gesagt: Polybase ist unser Produkt. Lesen Sie diesen Eintrag als Sicht des Herstellers. Die Einschränkung unten ist so ernst gemeint wie bei allen anderen.
- Ideal für
- Teams, die nur einen Bruchteil von Jira nutzen und Aufgaben dort wollen, wo sie über die Arbeit sprechen.
- Bereitstellung
- EU-Cloud oder eigene Server.
- Was Sie prüfen sollten
- Bewusst ein schlankerer Tracker: Sprints mit Burndown-Berichten, Schätzungen, Unteraufgaben und Blockierungen sind dabei. Portfolios und Kapazitätsplanung fehlen. Für Release-Management im großen Stil kann ein eigener Issue-Tracker weiter sinnvoll sein.
- Produktwebsite
Trello
Kanban, so einfach wie möglich
Trello arbeitet mit Boards, Listen und Karten samt Checklisten, Fristen und Automatisierung. Das passt zu Teams, deren Ablauf auf ein gemeinsames Board passt. Die Tarife Premium und Enterprise bringen weitere Ansichten wie Timeline und Dashboard. Prüfen Sie, welche Ansichten und Verwaltungsfunktionen Ihr Team braucht.
- Ideal für
- Kleine Teams und einfache Pipelines, denen ein gemeinsames Board wirklich genügt.
- Bereitstellung
- Nur SaaS.
- Was Sie prüfen sollten
- Timeline-, Dashboard- und Workspace-Ansichten gibt es erst ab dem Premium- oder Enterprise-Tarif. Prüfen Sie den nötigen Tarif. Und klären Sie, ob dessen Portfolio-, Abhängigkeits- und Berichtsfunktionen für Ihre Abläufe reichen.
Fünf Fragen vor dem Wechsel.
- 01
Wie viel Prozess nutzen Sie wirklich?
Story Points, Sprint-Reports und Berechtigungsschemata sind stark – wenn Sie sie nutzen. Braucht Ihr Team nur einen Bruchteil, zahlen Sie für den Rest mit Bürokratie.
- 02
Wo spricht Ihr Team über die Arbeit?
Vergleichen Sie Aufgabenkommentare, Projektnachrichten, Channel-Chat und Integrationen. Testen Sie, wie aus einer Entscheidung eine zugewiesene Aufgabe wird. Und prüfen Sie, ob Updates die richtigen Personen erreichen.
- 03
Wo liegen Ihre Daten?
Nur in der Cloud oder auch auf Ihren eigenen Servern? Atlassian hat Jira Server eingestellt und drängt Teams in seine Cloud. Jetzt ist der richtige Moment für diese Frage.
- 04
Was kostet es, wenn Ihr Team wächst?
Preisstufen pro Nutzer, kostenpflichtige Marketplace-Apps und ein eigenes Produkt für die Dokumentation. Die Gesamtkosten bestimmt das Ökosystem, nicht der Listenpreis.
- 05
Wer betreut das Tool im Alltag?
Manche Tools brauchen einen eigenen Admin. Prüfen Sie vorher, ob die Konfiguration zur Spezialaufgabe wird.
Wann Polybase passt

Wann es passt
Aufgaben direkt im Gespräch
Mit einem Klick wird aus einer Nachricht eine Aufgabe. Statusänderungen landen im passenden Channel. Ticket-IDs müssen Sie nicht mehr in den Chat kopieren.
Minuten statt Wochen
Labels, Verantwortliche, Fälligkeiten und anpassbare Status-Abläufe mit Freigaben funktionieren sofort. Einen eigenen Jira-Admin brauchen Sie nicht.
GitHub-Automatisierung inklusive
Ein Konnektor verknüpft PRs, Branches und Commits mit Aufgaben. Er setzt den Status automatisch, sobald ein PR geöffnet oder gemergt wird, und postet Repository-Ereignisse in Channels.
Freie Wahl der Bereitstellung
Betreiben Sie Polybase in unserer EU-Cloud oder auf Ihren eigenen Servern. Wie Ihre Datenhoheit gewahrt bleibt, zeigt die Seite zur Souveränität.
Was Sie prüfen sollten
Tiefe Issue-Tracker-Funktionen
Sprints mit Burndown-Berichten, Schätzungen in Punkten oder Stunden, Unteraufgaben und Blockierungen sind enthalten. Portfolios, Kapazitätsplanung und formales Release-Management fehlen. Steuern Sie Releases im großen Stil über viele Teams, kann sich ein eigener Tracker weiter lohnen.
Ökosystem und Import
Es gibt noch keinen App-Marketplace und keinen geführten Jira-Import. Den CSV-Export aus Jira übernehmen Sie über den Aufgaben-Import. Dazu kommen Konnektoren für GitHub und HubSpot, die Anbindung an KI-Tools wie Claude und Hilfe bei der Migration während der Einführung.
Die passende Jira-Alternative finden.
Was ist 2026 die beste Jira-Alternative?
Das hängt von der Arbeit ab: Linear für Software-Issues, OpenProject für Projektplanung mit Self-Hosting, Trello für Abläufe auf Boards. Für breiteres Work-Management eignen sich Asana, monday.com oder ClickUp. Polybase verbindet Aufgaben mit Channel-Chat, Dokumenten und Anrufen. Testen Sie Ihre Arbeitsabläufe, Ihr Reporting und die Migration, bevor Sie sich entscheiden.
Welche Jira-Alternativen sind Open Source?
Auf dieser Liste bietet OpenProject eine Open-Source-Community-Edition, die Sie auf eigenen Servern betreiben können. Polybase ist nicht Open Source. Es läuft aber auf Ihren eigenen Servern – auch vollständig offline, ohne Internetverbindung.
Kann Polybase Jira für Software-Teams ersetzen?
Polybase deckt den Alltag der meisten Teams ab: Kanban-, Listen- und Timeline-Ansicht, Labels, anpassbare Status-Abläufe mit Freigaben, Fälligkeiten und mit einem Klick vom Chat zur Aufgabe. Dazu kommt die GitHub-Automatisierung, die PRs und Commits mit Aufgaben verknüpft. Sprints mit Burndown-Berichten, Schätzungen, Unteraufgaben und Blockierungen sind enthalten. Portfolios und Kapazitätsplanung fehlen. Für Release-Management im großen Stil brauchen Sie unter Umständen weiter einen eigenen Tracker.
Können wir unsere Jira-Vorgänge migrieren?
Jira exportiert Vorgänge als CSV. Dieses Archiv hilft Ihnen, Ihre Struktur in Polybase nachzubauen. Bei der Einführung unterstützen wir Sie mit Migrationshilfe. Einen automatischen Jira-Import gibt es noch nicht.
Was kostet Polybase im Vergleich zu Jira?
Preise auf Anfrage – vereinbaren Sie eine Demo, dann erstellen wir ein Angebot für Ihr Team. Der Preis richtet sich nach Modulen und Bereitstellung. Jira lizenziert pro Nutzer in Preisstufen. Für die Dokumentation kommt meist Confluence als zweite Lizenz hinzu. Ob sich der Wechsel lohnt, hängt davon ab, wie viele Tools Sie ablösen. In der Demo gehen wir Ihre bisherigen Tools gemeinsam durch.
Dokumentation und Primärquellen
Redaktionell aktualisiert: 1. November 2026
Die Produktnamen bezeichnen lediglich die verglichenen Tools und bedeuten keine Empfehlung durch die Markeninhaber.
Polybase und Jira im direkten Vergleich.
Vereinbaren Sie eine Demo (30 Min.). Wir zeigen, wie Ihre bisherigen Tools in einem Workspace zusammenfinden. Oder lesen Sie zuerst den ausführlichen Direktvergleich.
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