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Alternativen · 2026

6 Google-Drive-Alternativen

Sie entscheiden, wo Dateien liegen und wie Ihr Team sie teilt.

Wo jedes Tool läuft, was es wirklich am besten kann und wo seine Grenze liegt. Das gilt auch für unser eigenes Produkt – es steht auf der Liste und ist klar gekennzeichnet.

Redaktionell aktualisiert: 1. November 2026

Was soll Ihr nächstes Tool besser machen?

Google Drive ist die Standard-Dateiablage von Google Workspace – und das zu Recht: Office-Programme mit Echtzeit-Zusammenarbeit, großzügige Freigaben und eine Suche, die funktioniert. Doch dieser Standard hat eine Kehrseite. Alle Dateien Ihrer Organisation liegen in der Cloud von Google, und Self-Hosting ist derzeit nicht möglich.

Dazu kommt ein leiseres Problem: In einem Drive werden Dateien abgelegt, gearbeitet wird woanders. Der Ordnerbaum kennt weder die Diskussion noch die Aufgabe oder die Entscheidung, zu der eine Datei gehört.

Dieser Überblick vergleicht sechs echte Alternativen für die Dateiablage im Team. Eine davon ist unser eigenes Produkt. Das steht auf seiner Karte, und auch dort nennen wir eine ehrliche Schwäche – wie bei allen anderen.

Vergleich auf einen Blick

Unterschiedliche Tools für unterschiedliche Aufgaben

Klären Sie Ihre Anforderungen und vergleichen Sie dann die Unterschiede.

Vergleich auf einen Blick

Die sechs Kandidaten.
Die Optionen im ÜberblickIdeal fürWas Sie prüfen sollten
NextcloudOrganisationen, die Drive vollständig ersetzen und unter eigener Kontrolle betreiben wollen – inklusive Sync-Clients.Sie betreiben eine Plattform, statt einen Dienst zu abonnieren. Updates, Feinabstimmung und die unterschiedlich ausgereiften Apps liegen in Ihrer Verantwortung.
Microsoft OneDriveOrganisationen mit Microsoft 365, die Dateisync und Zusammenarbeit in Office brauchen. Prüfen Sie den Tarif und eine eventuelle Teams-Lizenz gesondert.Den modernen Dienst gibt es nicht für eigene Server, und der Nutzen setzt das Microsoft-Ökosystem voraus. Freigaben und Verwaltung verteilen sich auf OneDrive und SharePoint – das im Griff zu behalten, kostet echte Arbeit.
DropboxTeams, die auf unterstützten Plattformen in Desktop-Ordnern arbeiten und Sync und Freigaben als verwalteten Dienst wollen.Kein Self-Hosting, und im Kern ein Dateiprodukt. Paper ergänzt Dokumente und To-dos, hat den Ordner als Mittelpunkt aber nie abgelöst. Chat und der Großteil der Projektarbeit bleiben in anderen Tools.
BoxUnternehmen in regulierten Branchen, die Governance, Aufbewahrung und prüfbare externe Zusammenarbeit brauchen.Kein Self-Hosting, und der Fokus auf Großunternehmen ist spürbar. Für ein kleines Team bringt die Governance oft mehr Aufwand mit, als das Speicherproblem verlangt.
SeafileTeams, die schnellen, schlichten Dateisync auf eigenen Servern wollen und Kollaborations-Tools gern getrennt halten.Bewusst auf Sync ausgerichtet. Freigabeoberfläche, Integrationen und Community sind schmaler als bei Nextcloud, und manche Funktionen gibt es nur in der kostenpflichtigen Pro-Edition.
PolybaseUnser ProduktTeams, deren Dateien Arbeitsergebnisse sind – Briefings, Verträge, Spezifikationen. Und Organisationen, die ihre Dateiablage auf eigener Infrastruktur betreiben wollen.Kein Sync-Client für den Desktop: Dateien liegen im Workspace, nicht in einem gespiegelten Ordner. Dokumente, Vorschauen und Importe sind stark – an die Bearbeitungstiefe von Google Docs reicht Polybase aber nicht heran.
Die Optionen im Überblick

Die sechs Kandidaten.

  • Nextcloud

    Die Open-Source-Dateicloud

    Produktwebsite

    Nextcloud bietet Dateisync und Freigaben auf eigenen Servern, mit Clients für Desktop und Mobilgeräte. Mit Nextcloud Office bearbeiten Teams Dateien gemeinsam, weitere Apps decken Kalender und Kommunikation ab. Prüfen Sie, welche Apps, welchen Betriebsaufwand und welchen Support Ihre Bereitstellung braucht.

    Ideal für
    Organisationen, die Drive vollständig ersetzen und unter eigener Kontrolle betreiben wollen – inklusive Sync-Clients.
    Bereitstellung
    Self-Hosting (Open Source); Managed Hosting bei vielen Anbietern.
    Was Sie prüfen sollten
    Sie betreiben eine Plattform, statt einen Dienst zu abonnieren. Updates, Feinabstimmung und die unterschiedlich ausgereiften Apps liegen in Ihrer Verantwortung.
  • Microsoft OneDrive

    Die Dateiablage von Microsoft 365

    Produktwebsite

    OneDrive ist das Gegenstück zu Drive in der Microsoft-Welt: Teil von Microsoft 365, eng verbunden mit Office, Teams und SharePoint, mit ausgereiften Sync-Clients für Windows und macOS. Arbeitet Ihre Organisation schon mit Outlook und Office, sind Ihre Dateien wahrscheinlich halb umgezogen.

    Ideal für
    Organisationen mit Microsoft 365, die Dateisync und Zusammenarbeit in Office brauchen. Prüfen Sie den Tarif und eine eventuelle Teams-Lizenz gesondert.
    Bereitstellung
    Microsoft-Cloud; On-Premises nur über SharePoint Server.
    Was Sie prüfen sollten
    Den modernen Dienst gibt es nicht für eigene Server, und der Nutzen setzt das Microsoft-Ökosystem voraus. Freigaben und Verwaltung verteilen sich auf OneDrive und SharePoint – das im Griff zu behalten, kostet echte Arbeit.
  • Dropbox

    Desktop-Sync in Perfektion

    Produktwebsite

    Dropbox bietet Dateisync und Freigaben als Cloud-Dienst, mit Clients für Desktop und Mobilgeräte, Versionshistorie und Funktionen für die Zusammenarbeit. Testen Sie den Sync mit typischen Dateien. Vergleichen Sie Speicher, Wiederherstellung und Verwaltung im geplanten Tarif.

    Ideal für
    Teams, die auf unterstützten Plattformen in Desktop-Ordnern arbeiten und Sync und Freigaben als verwalteten Dienst wollen.
    Bereitstellung
    Nur Dropbox-Cloud (US-Anbieter).
    Was Sie prüfen sollten
    Kein Self-Hosting, und im Kern ein Dateiprodukt. Paper ergänzt Dokumente und To-dos, hat den Ordner als Mittelpunkt aber nie abgelöst. Chat und der Großteil der Projektarbeit bleiben in anderen Tools.
  • Box

    Content-Management für Unternehmen

    Produktwebsite

    Box will mehr sein als Speicher und setzt auf Enterprise-Content-Management: Governance-Richtlinien, Aufbewahrung, Freigabe-Workflows, fein steuerbare externe Zusammenarbeit und eine lange Liste an Compliance-Nachweisen. Regulierte Branchen wählen Box gerade wegen dieser Nachweise und Kontrollen rund um die Dateien.

    Ideal für
    Unternehmen in regulierten Branchen, die Governance, Aufbewahrung und prüfbare externe Zusammenarbeit brauchen.
    Bereitstellung
    Nur Box-Cloud (US-Anbieter).
    Was Sie prüfen sollten
    Kein Self-Hosting, und der Fokus auf Großunternehmen ist spürbar. Für ein kleines Team bringt die Governance oft mehr Aufwand mit, als das Speicherproblem verlangt.
  • Seafile

    Schlanker Sync für eigene Server

    Produktwebsite

    Seafile konzentriert sich auf Dateisync und Freigaben über Bibliotheken. Für eigene Server gibt es eine Community- und eine Professional-Edition. Verschlüsselte Bibliotheken sind möglich, je nach Funktion und Edition mit Einschränkungen. Testen Sie Dateien, Clients und Zusammenarbeit, bevor Sie sich für eine Bereitstellung entscheiden.

    Ideal für
    Teams, die schnellen, schlichten Dateisync auf eigenen Servern wollen und Kollaborations-Tools gern getrennt halten.
    Bereitstellung
    Self-Hosting (Open-Source-Kern); Pro-Edition und gehostetes Angebot verfügbar.
    Was Sie prüfen sollten
    Bewusst auf Sync ausgerichtet. Freigabeoberfläche, Integrationen und Community sind schmaler als bei Nextcloud, und manche Funktionen gibt es nur in der kostenpflichtigen Pro-Edition.
  • Polybase

    Unser Produkt

    Der souveräne Team-Workspace

    Produktwebsite

    Polybase ordnet Drive-Dateien in Team-Channels ein – neben Chat, Aufgaben und Dokumenten. Dateivorschauen, Texterkennung per OCR und Volltextsuche sind enthalten. Den Zugriff regeln serverseitig durchgesetzte Richtlinien und konfigurierbare Rollen, externe Freigaben laufen über signierte Links. Polybase läuft in unserer EU-Cloud oder auf Ihren eigenen Servern.

    Offen gesagt: Polybase ist unser Produkt. Lesen Sie diesen Eintrag als Sicht des Herstellers. Die Schwäche unten ist so echt wie bei allen anderen.

    Ideal für
    Teams, deren Dateien Arbeitsergebnisse sind – Briefings, Verträge, Spezifikationen. Und Organisationen, die ihre Dateiablage auf eigener Infrastruktur betreiben wollen.
    Bereitstellung
    EU-Cloud oder eigene Server.
    Was Sie prüfen sollten
    Kein Sync-Client für den Desktop: Dateien liegen im Workspace, nicht in einem gespiegelten Ordner. Dokumente, Vorschauen und Importe sind stark – an die Bearbeitungstiefe von Google Docs reicht Polybase aber nicht heran.
So wählen Sie aus

Fünf Fragen vor dem Wechsel.

  1. 01

    Wer hat am Ende Ihre Dateien?

    Die Dateiablage ist das Gedächtnis Ihrer Organisation. Muss sie auf Ihrer eigenen Infrastruktur liegen – oder zumindest in Ihrem Rechtsraum –, fallen die meisten bekannten Anbieter sofort weg.

  2. 02

    Liegen Dateien bei der Arbeit oder im Silo?

    Ein separates Drive speichert die Datei, aber nicht ihren Zusammenhang. Liegt eine Datei neben der Diskussion, den Aufgaben und den Entscheidungen, aus denen sie entstand, finden Sie sie schneller. Und Sie können ihr eher vertrauen.

  3. 03

    Was passiert, wenn Sie extern teilen?

    „Jeder mit dem Link“ ist bequem, aber niemand weiß, wer zugreift. Achten Sie auf Links, die ablaufen und sich widerrufen lassen. Und darauf, ob Sie nach dem Teilen sehen, was mit dem Link passiert ist.

  4. 04

    Brauchen Sie einen Desktop-Sync-Client?

    Arbeitet Ihr Team vor allem im Finder oder Explorer, ist Ordner-Sync Pflicht – und die Auswahl schrumpft. Findet die Arbeit ohnehin im Browser statt, zählt Sync weniger, als Sie vermuten.

  5. 05

    Wofür zahlen Sie am Ende?

    Speicher pro Nutzer, gemeinsame Kontingente, teure Tarifsprünge, sobald ein Team Videodateien sammelt: Prüfen Sie, wie sich der Preis entwickelt, wenn Ihre Datenmenge wächst.

Vor dem Wechsel

Klären Sie Ihre Anforderungen und vergleichen Sie dann die Unterschiede.

Wie vergleichen Sie Teamordner und Freigabeberechtigungen?

In den geteilten Ablagen von Google gehören Dateien dem Team und nicht einer einzelnen Person; scheidet jemand aus, bleiben die Inhalte erhalten. Spielen Sie bei jeder Alternative dasselbe Szenario durch: Ein Teammitglied legt eine Datei ab, ein anderes bearbeitet sie, danach entziehen Sie dem ersten den Zugriff. Es muss klar bleiben, wem die Datei gehört und wer darauf zugreifen kann.

Geben Sie im zweiten Test nur einen Projektordner frei. Prüfen Sie Lese- und Bearbeitungsrechte, den vom übergeordneten Ordner geerbten Zugriff und das, was externe Personen sehen. Nextcloud bietet Ordnerfreigaben für Benutzer und Gruppen, einstellbare Rechte sowie Links mit Passwort und Ablaufdatum; welche Optionen verfügbar sind, hängt von der Konfiguration durch die Administration ab.

In Polybase arbeiten Sie mit Drive-Bereichen der Kanäle, mit Ordnern und mit ausdrücklich freigegebenen Dokumenten. Serverseitig durchgesetzte Zugriffsrichtlinien, Rollen und Dokumentberechtigungen werden gemeinsam ausgewertet. Testen Sie Ihren tatsächlichen Berechtigungsbedarf in der Demo mit einem Teammitglied, einem zugriffsbeschränkten Dokument und einem externen Freigabelink.

Gemeinsames Bearbeiten, Dateisynchronisierung und Backup sind verschiedene Aufgaben

Die Ordnersynchronisierung hält eine Datei auf mehreren Geräten vor, ermöglicht für sich genommen aber kein gleichzeitiges gemeinsames Bearbeiten derselben Datei. Bei Nextcloud sollten Sie zusätzlich die Installation einer Office-Lösung wie Nextcloud Office einplanen. Wenn Sie einen Arbeitsablauf aus Google Docs oder Sheets übernehmen, testen Sie neben dem Öffnen der Datei auch Kommentare, Formeln und das Bearbeitungsverhalten.

In den Web- und Desktop-Apps von Polybase lassen sich Polybase-Textdokumente, importierte DOCX-Inhalte und Wiki-Seiten gemeinsam bearbeiten. Neu hochgeladene DOCX-Dateien durchlaufen zuerst den Ablauf aus Import, Bearbeiten und Speichern. Bei XLSX-Dateien ist das Bearbeiten von Zellen möglich; bei Formeln, Formatierung und komplexen Arbeitsmappen sollten Sie keine vollständige Kompatibilität mit Google Sheets oder Excel voraussetzen.

Ersetzen Sie mit der Synchronisierung keinen Backup-Plan. Legen Sie eigene Wiederherstellungstests und eine Aufbewahrungsrichtlinie fest. Bei selbst betriebenem Polybase liegt die Sicherung der Datenbank und der hochgeladenen Dateien beim Betreiber; ein integriertes Backup-System versprechen wir nicht.

Probieren Sie den Umzug von Google Drive an einem kleinen Projekt aus

Wählen Sie zunächst einen Projektordner und listen Sie Dateitypen, Eigentümer, Teammitglieder und externe Links auf. Holen Sie sich die passenden Dateiformate über die Exportoptionen von Google und prüfen Sie Ordnerstruktur und Zugriffsrechte im Zielsystem erneut. Wenn der Dateiinhalt übertragen wird, heißt das nicht, dass auch bestehende Freigabelinks, Kommentare und der Versionsverlauf mitkommen.

Testen Sie im Pilotbetrieb ein DOCX-Dokument, eine XLSX-Datei mit Formeln, ein PDF und eine große Datei. Messen Sie, wie lange Öffnen, Bearbeiten, Freigabe widerrufen und Wiederherstellen dauern, und berechnen Sie danach Speicher- und Betriebskosten. Ein automatisches Migrationswerkzeug für Google Drive versprechen wir für Polybase nicht; in der Einführungsphase planen wir die Unterstützung beim Umzug und die verbleibende manuelle Arbeit gern gemeinsam mit Ihnen.

Unser Produkt

Wann Polybase passt

Illustration der Polybase-Oberfläche
Illustration der Polybase-Oberfläche

Wann es passt

  • Dateien liegen bei der Arbeit

    Eine Datei landet im Channel, in dem sie besprochen wurde – neben Thread, Aufgabe und Dokument. Polybase zeigt Vorschauen für PDF, DOCX, XLSX und PPTX und durchsucht dank OCR den vollen Text. Sie finden Dateien wieder, ohne sich Ordnerpfade zu merken.

  • Nachvollziehbar teilen

    Externe Freigaben laufen über signierte, widerrufbare Freigabe-Tokens statt über offene öffentliche URLs. Geteilte Dokument-Links zeigen Aufrufe pro Seite. So sehen Sie, welche Seiten wirklich gelesen wurden – nicht nur, dass ein Link verschickt wurde.

  • Dateiablage mit Self-Hosting

    Betreiben Sie Polybase in unserer EU-Cloud oder auf Ihren eigenen Servern. Google bietet Drive derzeit nicht für eigene Server an.

  • Ein Rechtekonzept für alles

    Der Server setzt Zugriffsrichtlinien und konfigurierbare Rollen für Dateien, Chat, Aufgaben und Dokumente durch. Geschützte Dateifelder und signierte Freigabelinks sichern zusätzlich ab.

Was Sie prüfen sollten

  • Ordner-Sync am Desktop

    Polybase ist kein Sync-Client: Es gibt keinen gespiegelten Ordner auf Ihrem Rechner. Dateien laden Sie im Workspace hoch, sehen sie dort an und teilen sie. Ist Sync auf Finder-Ebene Pflicht, sind Dropbox, OneDrive, Nextcloud oder Seafile derzeit die bessere Wahl.

  • Bearbeitungstiefe wie in Office

    In Polybase bearbeiten Teams Dokumente gemeinsam, mit Präsenzanzeige und Versionshistorie. Office-Dateien öffnen in Vorschauen mit OCR, dazu kommen DOCX-Import sowie PDF- und MD-Export. Als Office-Paket bieten Google Docs und Sheets aber mehr. Teams mit vielen komplexen Tabellen behalten eines.

  • Speicherplatz

    Polybase enthält 5 GB pro Nutzer. Für Arbeitsdokumente reicht das gut. Speichert Ihr Team große Video- oder Designarchive, planen Sie die Kapazität mit uns – statt gemeinsamen Speicher in der Größenordnung von Google vorauszusetzen.

Fragen

Die passende Google-Drive-Alternative finden.

Welche Google-Drive-Alternative ist 2026 die beste?

Das hängt von der Aufgabe ab: Nextcloud für Dateizusammenarbeit auf eigenen Servern, Seafile für Sync über Bibliotheken, Dropbox für verwalteten Ordner-Sync, Box für Content-Governance und OneDrive für Dateiabläufe in Microsoft 365. Polybase hält Projektdateien neben Channel-Diskussionen und Aufgaben, bietet aber keinen Ordner-Sync für den Desktop. Testen Sie Office-Bearbeitung, externe Freigaben und Migration jeweils gesondert.

Welche Google-Drive-Alternativen bieten Self-Hosting?

Nextcloud und Seafile sind Open Source und laufen vollständig auf eigenen Servern. Auch Polybase läuft auf Ihren eigenen Servern, sogar vollständig offline, ohne Internetverbindung. Google Drive, Dropbox und Box gibt es nur in der Cloud, ebenso den modernen OneDrive-Dienst. Für On-Premises bietet Microsoft SharePoint Server an. Dieser bringt ein eigenes OneDrive (My Sites) mit, aber nicht den vollen Microsoft-365-Dienst.

Hat Polybase einen Sync-Client wie Drive für den Desktop?

Nein. Polybase spiegelt keinen Ordner auf Ihren Rechner. Dateien liegen in Channels im Workspace. Sie laden sie im Browser oder in der installierbaren PWA hoch und sehen sie dort an. Ist laufender Ordner-Sync Pflicht, sind Nextcloud, Seafile, Dropbox oder OneDrive die ehrliche Antwort. Manche Teams kombinieren eines davon mit Polybase für die Zusammenarbeit.

Kann Polybase Google Docs und Sheets beim Bearbeiten ersetzen?

Teilweise. In Polybase bearbeiten Teams Dokumente gemeinsam, mit Präsenzanzeige, Versionshistorie, Kommentaren und Volltextsuche. Office-Dateien öffnen in Vorschauen mit OCR, dazu kommen DOCX-Import sowie PDF- und MD-Export. Eine eigene Tabellenkalkulation in der Tiefe von Google Sheets gibt es aber nicht. Für strukturierte Daten nutzen viele Teams Polybase Tables und behalten für komplexe Tabellen ein Office-Paket.

Wie teile ich Dateien in Polybase extern?

Externe Freigaben laufen über signierte Links, die Sie widerrufen können. Im Workspace gelten serverseitig durchgesetzte Richtlinien und konfigurierbare Rollen. Testen Sie eine Freigabe mit einer berechtigten Person, einer unberechtigten Person und einem widerrufenen Link, bevor Sie sensible Dateien teilen.

Was kostet Polybase im Vergleich zu Google Drive?

Preise auf Anfrage – vereinbaren Sie eine Demo. Der Preis richtet sich nach Modulen und Bereitstellung, wir erstellen ein Angebot für Ihr Team. Google Workspace enthält mehr Speicher, Polybase mehr Funktionen für die Zusammenarbeit. Ob Sie damit sparen, hängt davon ab, was Polybase sonst noch ersetzt. In der Demo gehen wir Ihre bisherigen Tools durch.

Quellen

Dokumentation und Primärquellen

Angaben zu Freigaben und Open-Source-Lizenzen wurden am 1. November 2026 anhand offizieller Quellen geprüft. Klären Sie Tarif- und Installationsumfang vor dem Kauf mit dem Anbieter.

Nächster Schritt

Polybase und Google Drive im direkten Vergleich.

Vereinbaren Sie eine 30-minütige Demo. Wir teilen eine Datei aus einem Channel – mit signiertem Link und Auswertung pro Seite. Oder lesen Sie zuerst den ausführlichen Direktvergleich.

Weitere Ratgeber

Vergleichen Sie auch die anderen Tools Ihres Teams.